Kragarmregale prüfen lassen: Ihr Experte für sichere Lagerregale

Die jährliche Prüfung Ihrer Kragarmregale ist gesetzlich vorgeschrieben und entscheidend für die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und den Schutz vor hohen Haftungsrisiken. Als erfahrener Partner für Regalprüfungen bietet Lagertechnik RheinBerg bundesweit schnelle Terminvergabe und kostengünstige Experteninspektionen nach DIN EN 15635. Unsere zertifizierten Sachverständigen führen umfassende Sicherheitsprüfungen durch und sorgen für BetrSichV-konforme Dokumentation. Mit unserem Service vermeiden Sie Bußgelder bis zu 5.000 Euro und schützen sich vor unbegrenzter persönlicher Haftung bei Unfällen. Die Betriebssicherheitsverordnung macht Arbeitgeber für die regelmäßige Inspektion verantwortlich, und unsere deutschlandweite Abdeckung gewährleistet, dass Sie stets rechtzeitig Ihre Prüftermine einhalten können.

Gesetzliche Grundlagen der Kragarmregal-Prüfung nach BetrSichV

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) § 14 verpflichtet alle Arbeitgeber zur regelmäßigen Prüfung ihrer Arbeitsmittel, einschließlich Kragarmregale, die schädigenden Einflüssen ausgesetzt sind. Diese Vorschrift gilt uneingeschränkt für alle gewerblich genutzten Regalsysteme in Deutschland, von Bayern bis Schleswig-Holstein.

Zentrale Rechtsnormen für Kragarmregale

Die DIN EN 15635 bildet das technische Fundament für alle Regalinspektionen in Deutschland. Diese europäische Norm definiert präzise die Anforderungen an Experteninspektionen und etabliert das bewährte Ampelsystem zur Schadensklassifikation (Grün/Orange/Rot). Zusätzlich regelt die DGUV Information 208-061 (Nachfolger der BGR 234) die praktische Umsetzung der wöchentlichen Sichtkontrollen und jährlichen Fachprüfungen.

Die gesetzlichen Prüfintervalle sind eindeutig definiert: Jährliche Experteninspektionen durch fachkundige Personen sind Mindestanforderung, während wöchentliche Sichtkontrollen durch befähigte betriebsinterne Mitarbeiter ergänzend durchgeführt werden müssen. Nach jeder Montage oder Änderung ist zudem eine Abnahmeprüfung vor der ersten Nutzung erforderlich.

Verstöße gegen die Prüfpflicht können teuer werden: Administrativ drohen Bußgelder bis zu 5.000 Euro nach § 22 BetrSichV, während grobe Fahrlässigkeit sogar strafrechtliche Konsequenzen nach § 26 ArbSchG haben kann. Noch schwerwiegender sind die zivilrechtlichen Folgen – bei Unfällen durch nicht geprüfte Regale haftet der Arbeitgeber unbeschränkt persönlich, und Versicherungen können Leistungen verweigern.

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Verschiedene Kragarmregal-Typen und ihre Prüfanforderungen

Kragarmregale unterscheiden sich erheblich in Bauart und Belastungsklassen, was direkte Auswirkungen auf die Prüfanforderungen hat. Die korrekte Klassifizierung Ihres Systems ist entscheidend für eine sachgerechte Inspektion.

Bauarten und Tragfähigkeiten

Einseitige Kragarmregale (Einarmig) werden typischerweise an Hallenwänden installiert und eignen sich besonders für Langgut wie Rohre oder Profile. Die Arme ragen nur von einer Seite aus der Säule heraus, was die Zugänglichkeit verbessert, aber die Gesamtkapazität begrenzt. Doppelseitige Systeme (Zweiarmig) maximieren die Lagerkapazität durch beidseitige Armbestückung und werden in Mittelgängen eingesetzt.

Bei den Tragfähigkeiten reicht das Spektrum von Leichtbauregalen bis zu 1.000 kg je Arm für Möbel und leichte Materialien über Mittellastregale bis 3.000 kg für Stahlprofile bis hin zu Schwerlastsystemen mit über 20.000 kg Armtragkraft für strukturelle Stahlträger und Schwermaschinen.

Spezielle Prüfanforderungen je Regaltyp

Strukturelle Kragarmregale aus warmgewalzten I-Trägern erfordern besonders intensive Prüfung der Schweißverbindungen und Materialermüdung, da sie extremen Belastungen ausgesetzt sind. Die Prüfung umfasst Rissbildungskontrollen und Verformungsanalysen unter Berücksichtigung der Dauerfestigkeit.

Kaltgeformte Systeme aus Profilblech zeigen andere Verschleißmuster und erfordern spezielle Aufmerksamkeit bei den Verbindungspunkten, da hier Materialkonzentrationen zu frühzeitigen Ausfällen führen können. Die Durchbiegung der Arme wird nach der Formel Armlänge/180mm bewertet, wobei Restverformungen nicht mehr als 10% der normalen Durchbiegung betragen dürfen.

Besonders kritisch sind Außenanlagen, die Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Hier müssen Korrosionsschutz, UV-Beständigkeit der Beschichtungen und zusätzliche Windlasten in die Prüfung einbezogen werden.

Der professionelle Prüfprozess: Schritt für Schritt

Eine fachgerechte Kragarmregal-Prüfung folgt standardisierten Verfahren nach DIN EN 15635, die wir bei Lagertechnik RheinBerg konsequent umsetzen. Unser systematischer Ansatz gewährleistet vollständige Erfassung aller sicherheitsrelevanten Aspekte.

Vorbereitung und Bestandsaufnahme

Die Prüfung beginnt mit der Dokumentationsanalyse – wir prüfen Herstellerangaben, vorherige Prüfberichte und Lastangaben. Anschließend erfolgt die Risikoeinschätzung basierend auf Nutzungsintensität, Alter der Anlage und Umgebungsbedingungen. Diese Bewertung bestimmt die Prüftiefe und besonders zu beachtende Bereiche.

Unser zertifiziertes Prüfpersonal verfügt über die nach TRBS 1203 geforderten Qualifikationen: technische Ausbildung, mehrjährige Berufserfahrung mit vergleichbaren Anlagen, regelmäßige Fortbildung und Unabhängigkeit von technischen Weisungen. Diese Expertise ist unerlässlich für die rechtssichere Bewertung komplexer Regalsysteme.

Strukturelle Begutachtung und Messungen

Säulenprüfung: Wir kontrollieren die Vertikalität der Stützen mit Präzisionsmessgeräten – Abweichungen über ±0,25″ pro 3 Meter erfordern sofortige Maßnahmen. Gleichzeitig prüfen wir Basisbefestigungen auf festen Sitz und Beschädigungen.

Arminspektion: Jeder Kragarm wird auf Durchbiegung, Risse und Verformungen untersucht. Kritische Durchbiegungsgrenzwerte betragen 5mm Spalt zwischen Arm und Anlegekante bei voller Belastung. Restverformungen nach Entlastung dürfen maximal 10% der Arbeitsverformung betragen.

Verbindungstechnik: Alle Schraubverbindungen werden auf korrekten Anzugsdrehmoment und Vollständigkeit geprüft. Besonders kritisch sind die Arm-Säule-Verbindungen, die sowohl vertikale Lasten als auch horizontale Kräfte aufnehmen müssen.

Dokumentation und Bewertung

Das Ampelsystem nach DIN EN 15635 strukturiert unsere Bewertung: Grün bedeutet ordnungsgemäßer Zustand ohne Einschränkungen. Orange erfordert engmaschige Kontrollen und mögliche Lastreduzierung binnen vier Wochen. Rot bedeutet sofortige Außerbetriebnahme bis zur fachgerechten Reparatur.

Ihre Prüfbescheinigung enthält detaillierte Fotodokumentation, Messwerte, Empfehlungen und rechtlich erforderliche Angaben zu Prüfer, Prüfumfang und nächstem Prüftermin. Diese Dokumentation ist entscheidend für Versicherungsschutz und behördliche Nachweise.

Kosten der Kragarmregal-Prüfung und ROI-Betrachtung

Die Investition in professionelle Kragarmregal-Prüfungen zahlt sich mehrfach aus – sowohl durch Rechtssicherheit als auch durch Vermeidung von Produktionsausfällen und Unfallfolgekosten. Lagertechnik RheinBerg bietet transparente, faire Preisgestaltung ohne versteckte Kosten.

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